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4. Mai 2015: Pressemitteilung Zukunftsmacher

PRESSEMITTEILUNG

Forschung goes to Werkhalle: Ministerpräsident Tillich eröffnet Ausstellung von fünf Zukunftsmachern und markiert Startpunkt der Umsetzungsphase von Forschungsinnovationen

Zukunft vernetzen, Zukunft gestalten, Zukunft sichern – ambitionierte Ziele? Durchaus, aber machbar. Denn die Vorarbeit in den Forschungsstuben ist längst getan und zwar in exzellenter Qualität. Zeit, den konsequenten nächsten Schritt zu gehen: Die existierenden, herausragenden wissenschaftlichen Kompetenzen über ganz Ostdeutschland zusammenzuführen und jeweils durch das spezifische Know-how ausgewählter westdeutscher und internationaler Partner zu ergänzen.. Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) aufgelegte Förderprogramm „Zwanzig20 – Partnerschaft für Innovation“ hat genau das zum Kerngedanken und bildet damit die Voraussetzung für Wirtschaftswachstum und vor allem mehr Beschäftigung. „Mit Zwanzig20 will das BMBF über die Grenzen von Bundesländern, Organisationen, wissenschaftlichen Disziplinen und Branchen hinweg Innovationsprozessen zukunftsweisende Impulse und Strukturen geben. Damit schaffen wir die Voraussetzung, dass sich die Konsortien in einem anspruchsvollen und offenen Prozess auf die Lösung volkswirtschaftlich und gesellschaftlich bedeutsamer Herausforderungen fokussieren und sich in wichtigen Zukunftsmärkten nachhaltig mit neuen Produkten und Dienstleistungen als Leitanbieter positionieren können – losgelöst von den Einzelinteressen der Partner.“, erläutert Hans-Peter Hiepe vom BMBF den ambitionierten Anspruch.

Ministerpräsident Stanislaw Tillich hat das Förderprogramm und das Engagement aller Beteiligten gewürdigt. „Dank der Förderung sind neue Partnerschaften für Innovation angeschoben worden. Das wird für weitere wichtige Impulse hier im Freistaat sorgen. Unser Ziel ist es, dass Sachsen 2020 zu den forschungsstärksten und innovativsten Regionen Europas gehört.“ Solche überregionalen sowie interdisziplinären Wissenschafts- und Wirtschaftskooperationen seien gerade für Ostdeutschland wichtig, um noch vorhandene Strukturnachteile auszugleichen, so Tillich.

500 Millionen Euro stellt das Bundesministerium für Bildung und Forschung dafür zur Verfügung. Die Konkurrenz war groß: 2013 bewarben sich in dem Programm bundesweit 59 Konsortien, von den 10 ausgewählten überregional agierenden Konsortien stehen fünf unter sächsischer Konsortialführung: Agent-3D, C3, fast, futureTEX, smart3. Mit ihrem multidisziplinären Know-how haben sie ein Zukunftsproblem mit hoher gesellschaftlicher und wirtschaftlicher Relevanz identifiziert und arbeiten mit Ehrgeiz an innovativen Lösungen an. Der Themenfächer ist weit geöffnet: neuartige Fertigungsverfahren zur Schlüsseltechnologie der Industrie 4.0, Entwicklung und Einführung einer neuen Bauweise, die Ressourcen schont, Sicherheit bietet und architektonische Flexibilität gebiert, technologischer Durchbruch durch Echtzeitfähigkeit, Revolutionierung der Textilindustrie, Entwicklung neuer Produkte mit intelligenten Werkstoffen.

Bis zum Jahr 2020 werden sich die fünf Konsortien zum einen unter Einbeziehung aller ostdeutschen Bundesländer sowie Partnern aus westdeutschen Bundesländern international vernetzen. Zum anderen soll sich das Zusammenwirken regionaler Innovationsakteure positiv auf Wachstum und Innovationsfähigkeit der jeweiligen Region auswirken.

Die neuen Forschungs- und Entwicklungskooperationen im Programm Zwanzig20 haben Großes im Sinn und auf der Agenda. Zeigenswertes. Vorzeigbares. Deshalb gehen die „Zukunftsmacher“ raus aus den Laboren, raus aus den Forschungsinstituten und eröffnen den Dialog. Bisher Geschaffenes, Innovationsansätze werden erstmalig gezeigt, Technologien werden erfahrbar und erlebbar. So wird ein neues Bewusstsein für Potenziale der Wissenschaft und eine Innovationsatmosphäre geschaffen, die Entwicklergeist beflügelt.

Das BMBF-Programm Zwanzig20 steht für Offenheit und Transparenz – ganz bewusst sollen Grenzen im Denken und Handeln überwunden werden. Diesem Ansatz folgt die eigens konzipierte modulare Ausstellung. Ihre Eröffnung markiert den Start der Strategieumsetzung in den Konsortien und damit den ganz praktischen und schrittweisen Beginn der Forschungsvorhaben innerhalb der Projekte. Offen, interdisziplinär, branchen-und regionenübergreifend. Eine partnerschaftliche Zusammenarbeit von Wirtschaft, Forschung, Bildungseinrichtungen, Verbänden. Ein wertvoller Schritt in Richtung Zukunft.

Zahlen und Fakten:
10 überregional agierende Konsortien
9 Zwanzig20 Foren
ca. 500 Millionen Euro Fördermittel des BMBF
ca. 150 Millionen Euro Forschungsmittel aus der Wirtschaft
ca. 800 Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft

Weitere Informationen:
http://www.unternehmen-region.de/de/6829.php
http://www.zukunftsmacher-sachsen.de

Ihre Ansprechpartnerin:
Angela Reute
C3-Carbon Concrete Composite e.V.
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